Mittwoch, 1. November 2017

Ambientebeleuchtung für Mazda 3 2017 nachgerüstet

Nun mal ein etwas anderes Thema.
Wer sich auch über eine fehlende Fußraumbeleuchtung bzw. fehlendem Ambientelicht im Mazda 3 ärgert sollte einfach selbst Hand anlegen, so wie ich.
Ergebnis kommt nachts natürlich besser zur Geltung!
Ich habe mir dazu ein paar LEDs, eine Konstantstromquelle, Platine, Kabel und weitere Kleinteile besorgt. Die Halter für die LEDs und das Gehäuse für die Elektronik habe ich mir selbst gezeichnet und "dank 3D" auch selbst ausgedruckt.

Zuerst benötigt man natürlich einen geeigneten Platz und die 12V Spannung vom Auto. Ich fand ideal hinten im Mitteltunnel, wo die USB-Ports und die Steckdose angebracht sind.
Auf der rechten Seite ist die 12V Steckdose.
Hier kann man schön abgreifen und die Beleuchtung geht sofort mit der Zündung an.

Die Elektronik habe ich mir auf eine kleine Platine gesetzt. Mit Klemmen und einer LED.
Das Gehäuse habe ich mir im 3D CAD konstruiert und anschließend ausgedruckt.
Ebenso den passenden Deckel. Mit ein paar Stegen und Loch für die LED, welche man aber später leider nicht sieht.
Hier noch der Deckel von der anderen Seite.
Das ganze habe ich dann miteinander verklebt. Somit ist die Konstantstromquelle sicher verpackt.
Vorn sind links die Anschlüsse für die 12V Eingangsspannung und rechts die Anschlüsse für die LEDs.
Die LEDs werden hier in Reihe geschaltet.



Nun mussten natürlich auch noch ein Paar Halterungen für die Leuchtdioden her. Diese hab ich mir ebenfalls konstruiert.
Als eine Art Clips, die ich dann vorn im Fußraum an der Plastikverkleidung anbringen kann.
Die LED wird von vorn eingeführt. Es schaut nur die Hälfte, so wie im Bild zu sehen, heraus.
Hinten wird das Kabel angelötet und natürlich mit Schrumpfschlauch geschützt. Die Leuchtquelle sitzt bewusst schräg, damit der Abstrahlwinkel in Richtung Fußspitzen geht.


Je nach gefallen die Elektronik hinten einbauen und verstauen. Ob man nun Lüsterklemmen verwendet oder verlötet ist jedem selbst überlassen.
Die LEDs werden vorn an die Plastikverkleidung gesteckt. Die Kabel durch fädeln und am Mitteltunnel entlang unter die Verkleidung drücken.
Die LED Halterungen habe ich einfach mit Edding geschwärzt, dann fällt es kaum auf.


Die Farbe für die LEDs in blau ist vielleicht nicht ganz ideal, weiß wäre optisch passender. Aber das ist Geschmackssache, dies kann jeder für sich selbst entscheiden. An der Konstantstromquelle könnte man auch 4 oder 5 LEDs betreiben. Würde sich vielleicht anbieten um die Becherhalter oder das vordere Mittelfach, wo der CD Player verbaut ist, zu beleuchten.
Die STL Dateien, für die 3D Sachen stelle ich auf Wunsch gern zur Verfügung.
Man sollte aber auch beachten, dass Basteleien am/mit Strom in Eigenregie immer ein gewisses Risiko darstellen. Raucht einem da etwas ab wird man für den Schaden selbst aufkommen müssen. Also Vorsicht, solche Sachen macht man auf eigene Gefahr.
Ich hoffe dennoch, ich konnte Interessierten ein paar Anregungen geben.

Montag, 9. Oktober 2017

Daten automatisch verschlüsseln mit Hilfe von ecryptfs

Auf dem eigenen PC oder Notebook gibt es sicherlich ein paar Dateien/Daten, die man gern geschützt weiß. Z.B. die privaten PGP Schlüssel, oder die Passwortliste, oder die Steuererklärungen, usw. Unter Linux Mint kann man sich ganz einfach des Tools ecryptfs bedienen.
Führt man die folgende Befehlszeile in einem Terminal aus, bekommt man ein neues Verzeichnis "Private" in seinem Home-Ordner angelegt.
 
ecryptfs-setup-private

In dieses kann man seine sensiblen Daten verschieben. Nach dem Abmelden des Benutzers wird dieser Ordner automatisch verschlüsselt. Wenn man sich wieder anmeldet wird das Verzeichnis natürlich wieder entschlüsselt.
Beim Ausführen des obigen Befehls wird zuerst nach dem Login-Passwort (also dem eigenen Benutzerpasswort) gefragt, welches man eingibt und anschließend nach einer zweiten Passphrase, wo man aber nichts eingeben muss, sondern sich diese erstellen lassen kann. Ob alles funktionierte testet man am besten, indem man sich einmal ab- und wieder anmeldet. Nun findet man den Ornder "Private" in seinem Benutzerverzeichnis.

Bei der Erstellung werden noch zwei weitere, versteckte Ordner angelegt. Einmal "~/.Private" und einmal "~/.ecryptfs". Im ersten sind die verschlüsselten Daten und im zweiten Verzeichnis befinden sich die Zugriffsdaten/Schlüssel. Eine Sicherung dessen, zumindest des Ordners .ecryptfs, ist anzuraten. Ebenfalls muss man die erstellte Passphrase auslesen, am besten aufschreiben und sicher aufbewahren. Bei einem beschädigtem System kommt man sonst nicht mehr an die Daten heran! Das Auslesen erfolgt wieder im Terminal über die folgenden Befehle. 


cd .ecryptfs/
ecryptfs-unwrap-passphrase
 
Zuerst wechselt man in das versteckte Verzeichnis .ecryptfs. Der zweite Befehl liest die angelegte Passphrase aus, nachdem man mit dem Login-Passwort bestätigt hat. Die ausgegebene Zeichenkette unbedingt notieren/kopieren und sicher (also getrennt vom System) aufbewahren.

Ecryptfs kann aber noch mehr als nur ein Verzeichnis verschlüsseln. Man kann auch seinen kompletten Home-Ordner damit absichern. Wer mehr erfahren möchte dem empfehle ich die Wiki-Einträge der Seite Ubuntuusers.de zu studieren. Hier bekommt man Infos, auch bei Problemen bzgl. ecryptfs-utils.